Bedeutende Persönlichkeiten

Wie die Milch ins Schleudern geriet – Clemens von Bechtolsheim und
seine Erfindung der Milchzentrifuge.
Artikel von Von Sebastian von Bechtolsheim in „Kultur & Technik 2/2012“
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50 Jahre ehrenamtliches Engagement: Malteser ehren „ihren Baron“
Oliver Kastner in primaso.de, 26. 12. 2013
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Artikel über Andreas von Bechtolsheim im Handelsblatt vom 14.7.2017

Andreas von Bechtolsheim. Interview im „Spiegel“, März 2016
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Julie Freifrau von Bechtolsheim*, geb. Gräfin von Keller, * 21.06.1751
auf dem Gut Stedten bei Erfurt, † 12.07.1847 in Eisenach. (Bildnis von
Ludwig Doell, 1817)

Verheiratet mit Johann Judwig Frhr. v. Mauchenheim gen. Bechtolsheim
(1725–1806), Vizekanzler von Sachsen-Weimar-Eisenach. Zwischen 1775 bis
1795 war Johann Wolfgang von Goethe viele Male im Palais Bechtolsheim,
dem Kanzlerhaus am Jakobsplan 9 in Eisenach, zu Gast.

Er nannte Julie sein „Seelchen“, betrachtete sie als Seelenverwandte und schätze ihre
Meinung zu seinen Werken. Auch mit dem Dichter Christoph Martin Wieland, der für Julie sein Gedicht „An Psyche“ schrieb, verband sie eine enge Freundschaft. Auch sie selbst war als Schriftstellerin tätig und verfasste zahlreiche Beiträge für den „Vossischen Musenalmanach“ oder für die Literaturzeitschrift „Urania“. Ihre Gedichte fanden weite
Verbreitung. Im hohen Alter von 96 Jahren verfasste sie diese Zeilen:

„Wer heilig in sich trägt das Ideal des Schönen,
das magisch uns ergreift in Büchern und in Tönen,
wer gern sich schwingt empor zu Licht und Harmonie,
der kennt das Streben und betrügt sich selber nie.“

Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem alten Friedhof am Schlossberg in Eisenach. Die Grabstätte mit dem Original-Grabstein ist erhalten und seit 2003 mit einer zusätzlichen Gedenktafel versehen.


Grabstein von Julie in Eisenach und die neuere Gedenkplatte mit dem Original-Text.

Quelle

Julie in heutiger Sicht:
Quelle